Gesetzesflut oder Sturmflut? Wasserstandsmeldung zur deutschen Klimapolitik, Rathausmarkt, Mittwoch, 25. September 2019


Am wird der Weltklimarat IPCC den Sonderbericht zu Ozeane und Kyrosphäre vorstellen und die neuesten Abschätzungen vorlegen, wie stark der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich ansteigen und damit die Menschen, die in den Küsten- und Inselregionen leben, gefährden wird. Familie Recktenwald von der Insel Langeoog leidet schon jetzt unter den Folgen der Klimakrise. Sie hat sich mit weiteren Klimawandel-Betroffenen der EU-Klimaklage „People’s Climate Case“ angeschlossen und nimmt die EU für ambitioniertere Klimapolitik und den Schutz ihrer Grundrechte in die Pflicht. Sie setzen auf die Gerichte, aber auch auf die Politik. Welche Antworten gibt diese auf den Handlungsaufruf des Weltklimarats und auf die Forderungen von Menschen, die schon jetzt von der Klimakrise betroffen sind? Am 20.09.2019 möchte die Bundesregierung einen Maßnahmenkatalog beschließen und ein Klimaschutzgesetz auf den Weg bringen. Wie ist hier die Wasserstandsmeldung? Was muss jetzt getan werden, damit Deutschland seinen Anteil an der Eindämmung der Klimakrise leisten kann?
Gäste: • Prof. Dr. Hartmut Graßl, Klimafoscher • Maike und Michael Recktenwald, Kläger des People’s Climate Case • Svenja Schulze, Bundesumweltministerin • Daniel Günther, Ministerpräsident Schleswig-Holstein • Sven Harmeling, Vorstandsmitglied von Germanwatch und Climate Change Advocacy Coordinator von CARE International
Moderation: Heike Janssen, Vorsitzende Netzwerk Weitblick, Verband Journalismus & Nachhaltigkeit
Organisiert von der Hamburger Klimawoche in Kooperation mit der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch e.V.


Mittwoch, 25. September 2019, Rathausmarkt, Gesetzesflut oder Sturmflut? Wasserstandsmeldung zur deutschen Klimapolitik

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